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Ekhof-Theater Gotha und Cranach - 4 Tage

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Termin:
06.08.2015 - 09.08.2015
Preis:
ab 640 € pro Person

Barocke Kostbarkeiten und eine berühmte Malerfamilie

Im grünen Herzen Deutschlands, in Thüringen, findet sich ein besonderes Kleinod: die alte Residenzstadt Gotha. Geprägt von einer glanzvollen Geschichte besitzt die Stadt ein ganz eigenes Flair und hat viel Interessantes zu bieten. Die größte frühbarocke Schlossanlage Deutschlands und das einzige Theater der Welt mit noch funktionierender Bühnentechnik aus dem 17. Jahrhundert begeistern alle Besucher. Bewundern Sie das „Gothaer Liebespaar“ und die einmalige Sammlung von Cranach-Bildern im Herzoglichen Museum und erleben Sie im Ekhof-Theater die turbulente Komödie um den „Impresario von Smyrna“.

1.Tag
Anreise mit dem Bus nach Gotha. Am Nachmittag lernen Sie die über tausendjährige Stadt während einer Führung kennen. In alten Reisebeschreibungen wird Gotha oft als die schönste und reichste Thüringer Stadt dargestellt. Das beherrschende Bauwerk Gothas ist der imposante Bau von Schloss Friedenstein, die gewaltige Schlossanlage aus dem 17. Jahrhundert. Vom Schloss aus gelangt man auf historischem Pflaster an der Nordseite des Schlossberges, entlang der Wasserkunst, in die historische Altstadt und trifft auf den von zahlreichen gut erhaltenen Kauf- und Patrizierhäusern umgebenen Markt mit dem repräsentativen Renaissance-Rathaus. Abendessen im Hotel.

2.Tag
Heute laden wir Sie zu einem Besuch im Schloss Friedenstein und im aufwendig sanierten Herzoglichen Museum ein. Einem Rundgang im ältesten Barockschloss Deutschlands schließt sich eine Führung im Ekhof-Theater an. Dann lernen Sie die einzigartigen Schätze kennen, die die Gothaer Herzöge über viele Jahrhunderte zusammengetragen haben. Um sie der Öffentlichkeit zu präsentieren, wurde 1879 das Herzogliche Museum eröffnet. In neuer Pracht präsentieren sich heute Kunstsammlungen, wie die älteste ägyptische Sammlung Europas, aber auch eine reiche Gemäldesammlung mit einem bedeutenden Cranach-Bestand sowie einer umfangreichen Sammlung altdeutscher Malerei des späten 15. und 16. Jahrhunderts, wobei das „Gothaer Liebespaar“ zu einem Inbegriff der Kunstgeschichte geworden ist.
Am Nachmittag haben Sie Zeit, um auf eigene Faust durch die Stadt zu bummeln oder vielleicht eines der vielen Museen zu besuchen. Frühes Abendessen im Hotel.
Der Abend steht ganz im Zeichen einer besonderen Aufführung: im einmaligen barocken Ekhof-Theater erleben Sie Goldonis Komödie mit Musik „Der Impresario von Smyrna“. Die groteske Parodie der Oper, der Sänger und Schauspieler eröffnete 1759 den Karneval in Venedig und verspricht turbulente Spielszenen, Tänze und Gesangseinlagen. Genießen Sie diese selten gespielte Komödie auf den historischen Brettern des Ekhof-Theaters und bewundern Sie die originale und noch funktionstüchtige Bühnenmaschinerie aus dem 17. Jahrhundert.

3.Tag
Auf den Spuren der Malerfamilie Cranach wandeln Sie heute während eines Ausfluges nach Weimar. Denn die Stadt bietet nicht nur Klassik-Verehrern und Bauhaus-Freunden Stoff zum Schwärmen. Weimar spielte auch während der Reformationszeit eine große Rolle. Lucas Cranach d. J., dessen 500. Geburtstag im Jahre 2015 begangen wird, hat in Weimar eines der großartigsten Werke der Reformationszeit hinterlassen: der Dreiflügelaltar in der Stadtkirche St. Peter und Paul gehört zu den wichtigsten bildlichen Darstellungen der Thüringer Reformationsgeschichte. Während eines Rundganges sehen Sie darüber hinaus das Haus, in dem Cranach seines letzten Jahre verbrachte oder den Jakobsfriedhof mit seiner Grabstätte.
Anschließend haben Sie noch genügend Zeit, auf eigene Faust durch die Stadt zu bummeln und vielleicht eine der berühmten Thüringer Rostbratwürste zu probieren.

4.Tag
Bevor es heute wieder nach Hause geht machen Sie noch einen Stopp in der Thüringer Landeshauptstadt, in Erfurt. Unbedingt sehenswert: Dom St. Marien mit der Severinkirche – ein beeindruckendes Ensemble zweier katholischer Kirchen und Wahrzeichen der Stadt. Anschließend Rückreise nach Berlin.
 

• Fahrt im modernen Reisebus ab/bis Berlin
• 3 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet im ****Superior-Hotel AM SCHLOSSPARK, Gotha
• 3 x Abendessen im Hotel
• Kostenfreie Nutzung der Saunalandschaft
• Stadtrundgang in Gotha
• Eintritt/Führung Schloss Friedenstein, Ekhof-Theater und Herzogliches Museum Gotha
• Eintrittskarte für die Aufführung „Der Impresario von Smyrna“, Kategorie 1
• Ausflug nach Weimar mit Stadtführung „Cranach in Weimar“
 

Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen

****Superior-Hotel AM SCHLOSSPARK, Gotha

Details
  • Doppelzimmer, Halbpension, pro Person
    640 €
  • Einzelzimmer, Halbpension
    700 €

****Superior-Hotel AM SCHLOSSPARK, Gotha

Ihr ****Superior-Hotel befindet sich direkt gegenüber von Schloss Friedenstein und dem englischen Schlosspark, nicht weit vom historischen Stadtzentrum entfernt. Es zeichnet sich durch eine hervorragende Küche, zuvorkommenden Service und eine komfortable und edle Ausstattung aus. Alle Zimmer sind modern und mit allem Komfort eingerichtet. Zwei Restaurants, eine englische Hotelbar und eine Gartenterrasse sorgen für kulinarische Vielfalt. Eine Saunalandschaft, sowie Salzgrotte, Beauty- und Wellnessbehandlungen runden den Aufenthalt ab.

Das Glöckchen klingelt. Knarzend ruckeln die Kulissenwagen in den Bodenschlitzen, neue Kulissenflügel ziehen auf. In nur acht Sekunden ändert sich das Bühnenbild. Wind und Donner ertönen, die Versenkung öffnet sich: Das Ekhof-Festival ist eröffnet. Für zwei Monate im Jahr, im Juli und August, erwacht die hölzerne Bühnenmaschinerie des barocken Ekhof-Theaters zum Leben und verzaubert ihre Zuschauer. Zwölf bis fünfzehn Kulissenschieber arbeiten an der Illusion. Das älteste barocke Theater der Welt mit noch existierender Bühnenmaschinerie erhielt ab 1681 eine Weltneuheit: die Schnellverwandlungsmaschinerie des Mailänder Bühnenbildners Giacomo Torelli. Im Westturm des Schlosses wurde seitdem Theater- und Sozialgeschichte geschrieben. Anfangs nur Angehörigen des Hofes zugänglich, öffnete sich das Gothaer Hoftheater im 18. Jahrhundert auch den Bürgern, und der Herzog sicherte die Schauspieler sozial ab. Drei Jahre lang, von 1775 bis 1778, bildete das Hoftheater unter der Leitung von Conrad Ekhof, dem "Vater der deutschen Schauspielkunst" und Zeitgenosse Goethes, einen Mittelpunkt des deutschen Theaterlebens. In Erinnerung an diese Blütezeit des Theaters ist der Zuschauerraum heute wieder in der Farbfassung von 1775 zu sehen.
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