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MUSIKFRÜHLING PRAG - 4 Tage

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Termin:
20.03.2014 - 23.03.2014

Tschechische und internationale Musik – neu entdeckt

In diesem Jahr werden die Großen der tschechischen Musik besonders geehrt – begeht die Musikwelt doch den 190. Geburtstag von Bedrich Smetana, den 160. Geburtstag von Leos Janacek und gedenkt des 110. Todestages von Antonin Dvorak. Auch andere Jubilare werden geehrt, denn auch Richard Strauß würde 2014 seinen 150. Geburtstag feiern. Was liegt also näher, als diese Ereignisse in einer der schönsten Städte Europas – in Prag – würdig zu begehen? Wir laden Sie dorthin ein, in prunkvolle Opern- und Konzerthäuser, zu großartigen Inszenierungen von bekannten Opern- und Ballettwerken und zu renommierten Orchestern und Solisten.

 

1.Tag Heroischer DON QUIJOTE
Mit dem Eurocity der DB fahren Sie bequem nach Prag. Dort Transfer mit dem Bus zum Hotel, Check-In und Zimmerbezug. Der restliche Nachmittag steht für eigene Erkundungen zur Verfügung. Oder Sie nutzen die Annehmlichkeiten Ihres Hotels. Am Abend sind Sie Gast in der prächtigen Staatsoper Prag. Dort sehen Sie das Ballett „Don Quijote“ nach der Musik von Léon Minkus. Lassen Sie sich mitreißen von den temperamentvollen Melodien und den ausdrucksvollen Tänzen! Diese Inszenierung des Balletts feierte 2013 seine Premiere und ist seitdem das Lieblingsballett der Prager.
 

2.Tag Entdeckungen auf dem Prager Burgberg und auf den Spuren tschechischer Komponisten
Bedeutende Künstler wie Mozart und Kafka ließen sich von der Atmosphäre Prags zu ihren Werken inspirieren. Und wer die Stadt an der Moldau besucht, versteht, warum: Noch heute verströmt Prag eine magische Atmosphäre. Das liegt an den großartigen Bauwerken wie der Burg oder dem Veitsdom, an Straßen wie dem Goldenen Gässchen oder Plätzen wie dem Altstädter Markt. Es liegt nicht nur am berühmten Bier, sondern vor allem an dieser Sehnsucht, die Prag allen vermittelt, die einmal da waren. Wir entführen Sie heute zunächst auf den Prager Hradschin (Burgberg). Dort steht eine Königsburg wie aus dem Bilderbuch. Majestätisch über der Stadt thronend ist die altehrwürdige Burg das Symbol des böhmischen Staatswesens. Seit dem Mittelalter war die Prager Burg das Zentrum der weltlichen und geistlichen Macht im Lande. Sie bildet das größte geschlossene Burgareal der Welt. Sie besichtigen den gewaltigen St. Veitsdom, den alten Königspalast und das Goldene Gässchen. Nach der Mittagspause kommen die tschechischen Komponisten zu Ehren: „Auf den Spuren Smetanas und Dvoraks“ erfahren Sie einiges zum Leben der beiden Komponisten und besuchen ihre letzten Ruhestätten auf dem Ehrenfriedhof Slavin. Am Abend erleben Sie dann ein Konzert zu Ehren des 150. Geburstages von Richard Strauß im Dvorak-Saal des Rudolfinums. Auf dem Programm stehen seine Version des Don Quichote – seine sinfonische Dichtung „Don Quixote“ für Cello und Orchester op. 35 sowie das Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73 („Emperor“) von Ludwig v. Beethoven, eine Homage an einen weiteren großen europäischen Künstler. Am Klavier erleben Sie den weltbekannten Solisten Piers Lane und am Cello Frantisek Host.


3.Tag Die „Goldene Stadt“ – ein Gesamtkunstwerk
Am Vormittag haben Sie Gelegenheit, eine Matinee mit Werken tschechischer und internationaler Meister zu besuchen (fakultativ). Nachmittags führt ein Rundgang durch die wunderschöne Altstadt Prags. Bewundern Sie die prachtvollen Fassaden in der Pariser Straße, den Altstädter Ringplatz mit Rathaus und Aposteluhr oder die Moldau-Promenade und die berühmte Karlsbrücke. Die großartigen Werke aller großen Baustile des Abendlandes sind vor der einzigartigen Moldau-Kulisse vereint. Wenn Sie einmal auf der Karlsbrücke gestanden haben, werden Sie Smetanas Moldau oder Schillers Wallenstein mit anderen Ohren und Augen wahrnehmen. Sie werden am Ende bestätigen: Prag ist eine der faszinierendsten und romantischsten Metropolen der Welt!
Nach dem Abendessen im Hotel laden wir Sie in das prunkvolle Nationaltheater zur Premiere der Oper „Das schlaue Füchslein“ von Leoš Janáček ein.
 

4.Tag Auf Wiedersehen, Prag!
Sie müssen Abschied nehmen von einer faszinierenden Stadt. Aber wer weiß, vielleicht schauen Sie irgendwann noch einmal hier vorbei? Es muss ja kein Abschied für immer sein. Der Bus bringt Sie wieder zum Bahnhof und der Eurocity fährt Sie nach Berlin, wo Sie am Nachmittag ankommen.
 

•    Bahnfahrt 1. Klasse Berlin – Prag – Berlin
•    alle Bustransfers laut Programm
•    3 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet in einem zentral gelegenen 4****-Hotel
•    3 x Abendessen im Hotel
•    Besichtigung des Prager Burgberges inkl. Eintritte
•    Stadtführung „Auf den Spuren Smetanas und Dvoraks“
•    Rundgang durch die Prager Altstadt
•    Eintrittskarten für das Ballett „Don Quijote“, für das Konzert zum 150. Geburtstag von Richard Strauß und für die Oper „Das schlaue Füchslein“, jeweils Kategorie 1
 

****Hotel in Prag, zentral gelegen

Details
  • Doppelzimmer / Halbpension, pro Person
    ausgebucht
    1100 €
  • Einzelzimmer / Halbpension
    ausgebucht
    1250 €

zubuchbare Optionen / Ermäßigungen

  • Abschlag Bahnfahrkarte 2. Klasse
    -60 €
  • Eintrittskarte Konzertmatinee am 22.03.2014
    25 €

****Hotel in Prag, zentral gelegen

Ihr ****Hotel befindet sich in der Prager Neustadt, nicht weit vom historischen Stadtzentrum entfernt. Alle Zimmer sind modern und mit allem Komfort eingerichtet. Restaurants, Bar und ein kleiner Wellness runden Ihren Aufenthalt ab.

Don Quijote ist ein Ballett des Choreografen Marius Petipa zur Musik von Léon Minkus (1826 – 1917). Das Libretto ist angelehnt an den Roman Don Quijote von Miguel de Cervantes. Uraufführung am 14. Dezember 1689, Bolschoi-Theater, Moskau. Das Prager Nationalballett zeigt die klassische Version, es spielt das Orchester der Staatsoper.
Handlung: Don Quijote ist ein Ritter ohne Furcht und Tadel, dazu starrköpfig und durch nichts zu belehren. Die Welt macht sich über ihn lustig, doch das beirrt ihn überhaupt nicht. Stets an seiner Seite befindet sich sein Diener Sancho Pansa, dessen Sinn auf Realitätsnähe ausgerichtet ist. Die Sehnsucht nach dem Ideal seiner imaginären Geliebten hat Don Quijote stets vor Augen und er verfolgt das Phantom ein Leben lang, ohne seiner Dulcinea jemals nahe zu kommen. Die Figuren Don Quijotte und seines Begleiters Sancho Panza sind jedoch nur marginal in die Balletthandlung eingebaut. Hauptsächlich handelt das Ballett von der Liebe zwischen der schönen Wirtstochter Kitri und dem jungen Barbier Basil. Die wunderschöne und gewitzte Kitri liebt Basil. Kitris Vater jedoch kann den armen Basil nicht leiden und möchte sie lieber mit dem alten, trotteligen, aber reichen Gamache verheiraten. Jedoch erschleichen sich Kitri und Basil trotzdem den väterlichen Heiratssegen und fliehen schließlich aus dem Dorf und finden Unterschlupf bei den Zigeunern welche auf den Feldern vor dem Dorf lagern. Kitri und Basil kehren schließlich heimlich in ihr Dorf zurück, wo Kitris Vater nun endlich doch die Heirat offiziell erlaubt.
 

Oper in drei Akten von Leoš Janáček (1854 – 1928); Libretto nach der Novelle von Rudolf Tesnohlídek; Uraufführung am 6. November 1924 in Brünn.
Handlung: Erzählt werden Episoden aus dem Leben der jungen Füchsin Bystrouska. Der Förster, den die Sehnsucht nach Freiheit und Liebe nie verlassen hat, fängt sie eines Tages im Wald ein und nimmt sie zu sich nach Hause, denn sie erscheint ihm wie eine Verkörperung dieser Sehnsucht. Doch es gelingt ihr zu entkommen. Im Wald vertreibt sie den Dachs aus seiner Höhle und richtet sich dort selbst häuslich ein. Hier findet sie auch ihre große Liebe: Ein galanter Fuchs wirbt um sie, in ihrer Höhle verbringen die beiden ihre erste Liebesnacht. Schließlich feiern sie Hochzeit inmitten der Tiere des Waldes. Bald erleben wir die Füchsin als stolze Mutter im Kreis ihrer zahlreichen Jungen. Doch das Glück ist von kurzer Dauer: Bystrouska stirbt, von einer Kugel des Wilderers Harasta getroffen. Währenddessen sitzen der Förster und der Schulmeister in der Wirtsstube beisammen und beklagen das herannahende Alter. Für den Förster ist der Tod der Füchsin besonders bitter. Er kann ihre ungezügelte Natur, ihren Freiheitsdrang und ihre Jugend nicht vergessen. Im Wald empfängt ihn eine eigenartige, zauberhafte Stimmung, und er nickt ein. Da erscheint ihm, einer Vision gleich, ein junges Füchslein, seiner Mutter wie aus dem Gesicht geschnitten. Das Leben siegt über die Vergänglichkeit. Es schließt sich ein Kreis.

 

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